Chronik
1934
Das erste Fahrzeug der FF Holtsee mit Karl Laß, dem Großvater des damaligen Fahrers Otto Laß
- Gründung der FF Holtsee.
Henning Haß wird Wehrführer (Hauptmann).
- Ausstattung mit einem zum Feuerwehrauto umgebauten Daimler-Benz.
- Ersatz der alten Handdruckspritze durch eine moderne Tragkraftspritze.
1936
Gerätehaus mit Trockenturm in den 1930er Jahren
- Bau eines Trockenturms neben dem Gerätehaus. Das Gerätehaus stand in der Dorfstraße bei der Meierei, etwa dort wo heute die Käsekiste steht.
1940
Fritz Wandrowsky wird Wehrführer (Löschzugführer).
1941
- Indienststellung eines Tragkraftspritzenanhängers mit einer TS 4. Der Anhänger wurde bei Otto Laß in Harfe selbst gebaut.
1944
- Aufstellung einer Frauenstaffel in Harzhof unter Hans Meede.
1947
Hans Ströh wird Wehrführer.
- Ein beschlagnahmter Pkw Opel P4 wurde der Wehr als Nachfolger des durch den Krieg arg strapazierten Daimler-Benz zur Verfügung gestellt.
1948
- Hans Ströh wird Gemeindewehrführer.
Heinrich Ströh wird Wehrführer.
- Im Zuge der Währungsreform wurde das Geld für die Holtseer Einwohner von der Britischen Besatzungsmacht in der Raiffeisenbank über Nacht eingelagert und von der Feuerwehr bewacht. Die Raiffeisenbank befand sich damals in dem Gebäude bei der Sonnenuhr, das heute Familie Baade gehört.
1950
Die Schwungjuhle nach der Lackierung 2006
- Anschaffung des ersten LF 8 der Marke Opel Blitz. Die Schwungjuhle, wie das Fahrzeug genannt wurde, befindet sich als Oldtimer heute noch in der Wehr.
- Neubau eines Spritzenhauses. Das alte Spritzenhaus wird abgerissen. Der Trockenturm wird aber neben dem neuen Spritzenhaus wieder aufgebaut. Das Spritzenhaus wird später als Geräteschuppen und Garage für die Schwungjuhle genutzt und erst 2009 abgerissen.
1952
- Die passive Mitgliedschaft wird ermöglicht.
1953
- Eingliederung der Feuerwehr Harzhof; die Harzhofer behalten aber bis 1960 eine eigene Kameradschaftskasse.
1954
- Hans Ströh wird Amtswehrführer des ehem. Amtes Sehestedt.
- Mit Eingliederung der Harzhofer Wehr ist der Holtseer Wehrführer Heinrich Ströh automatisch Gemeindewehrführer.
1959
- Errichtung einer per Hand auszulösenden Sirene auf dem Dach der Meierei (Kosten ca. 1.000,– DM).
- Anlage eines Hydranten von der Meierei für die Feuerwehr.
- 25 Jahr-Feier: Erstellung einer Festzeitschrift, die am Festabend vorgetragen wird. Dazu werden vom Kameraden Robert Brammer auf einer Leinwand gezeichnete, karikaturistische Bilder gezeigt. Die Bilder sind leider nicht mehr erhalten.
1960
- Auflösung der Kameradschaftskasse Harzhof und Übernahme durch Holtsee.
1962
- Anschaffung einer sog. VW-Spritze, TS 8/8 von Magirus mit VW-Industriemotor (Kosten knapp 4.000,– DM).
1965
- Erneute Anschaffung einer VW-Spritze (Kosten wiederum ca. 4.000,– DM).
1966
- Ein Film über die Holtseer Feuerwehr wird gedreht.
1967
Robert Christophersen wird Wehrführer.
- Bei einem Sturm stürzt der Trockenturm um. Er wird anschließend komplett abgerissen.
- Das Gerätehaus wird durch einen Anbau von etwa 3 m erweitert. In Eigenleistung wird ein Lichtanschluss im Gerätehaus erstellt.
- Leistungsplakette in Bronze.
1969
- Erstmals wird ein Mitgliedsbeitrag für aktive Mitglieder erhoben. Er betrug damals 0,50 DM pro Monat.
- Leistungsplakette in Silber
1971
Antreten zur Leistungsbewertung 1971
Erstes Fahrzeug der FF Holtsee mit Atemschutzausrüstung: LF 8 von 1971
- Der ehemalige Amtswehrführer Hans Ströh wird zum Ehrenoberbrandmeister ernannt und Ehrenmitglied der Wehr.
- Wiederholung der Leistungsplakette in Silber.
- Beschaffung eines neuen LF 8 (Kosten knapp 45.000,– DM). Die Schwungjuhle wird für 700,– DM an die Gemeinde Jevenstedt für die FF Schwabe verkauft.
1972
- Aufstellung einer Atemschutzgruppe. Erste Atemschutzgeräteträger waren Claus Arendt (Truppführer), Robert Christophersen, Walter Eichelbaum, Ulfert Geertz, Otto Laß, August Mollenhauer, Ulrich Rades und Wolfgang Ströh.
1973
- Ausrüstung mit 11 m-Band-Funkgeräten.
- Das Gerätehaus erhält eine Schwenktor.
1974
- Bildung einer Reservegruppe für Kameraden über 50 Jahre.
- 40 Jahr-Feier: Zur Erinnerung wird vom Kameraden Robert Brammer und Schulleiter Klaus Schnaase ein Schmalfilm gedreht.
1975
- Erstmalige Teilnahme fördernder Mitglieder an der Jahreshauptversammlung.
1976
- Die Feuerwehr baut zusammen mit der Landjugend und Bürgern der Gemeinde einen Kinderspielplatz neben dem Sportplatz.
1977
- Die Feuerwehr und die Landjugend führen das erste Seefest durch.
1979
- Ausstattung mit einem 4 m-Band-Funkgerät zur Kommunikation mit der Leitzentrale in Rendsburg.
- Die Feuerwehr führt das erste Volkswandern mit 281 Teilnehmern durch. Ältester Teilnehmer war Johannes Kühl (71 Jahre), jüngste Teilnehmerin Kerrin Trimpler (8 Monate) im Kinderwagen.
1980
- Erhöhung des Beitrags von 6,– DM auf 12,– DM.
- Beschaffung von 2 m-Band-Funkgeräten für die interne Kommunikation.
1981
1981 fertig gestellt: Haus der Feuerwehr
LF 16-TS vom „Zivilen Bevölkerungsschutz“
- Einweihung des heutigen Gerätehauses (Bausumme 380.000,– DM). Das alte Gerätehaus, das direkt daneben steht, wurde anschließend von der Gemeinde als Geräteschuppen genutzt. Heute ist dort die Schwungjuhle untergestellt.
- Übergabe eines LF 16-TS (Magirus Eckhauber) durch den Kreis.
- Robert Christophersen wird Amtswehrführer des Amtes Wittensee.
Claus Arendt, Hohenlieth wird Wehrführer.
1982
Der FuKo: DKW Munga in typischer oranger Lackierung des Katastrophenschutzes
- Übergabe des Fuko (Funkkommandowagen DKW Munga) vom Katastrophenschutz an den Bereitschaftszugführer der 2. Bereitschaft Robert Christophersen.
1983
- Gründung der Ehrenabteilung. Erstes Mitglied wird der ehemalige Gemeindewehrführer Heinrich Ströh.
- Inbetriebnahme der Funksteuerung für die Sirenen auf der Meierei und bei Kuhn, Hohenlieth.
- Installation des 30-m³-Löschwassertanks in Stratenbrook (Kosten ca. 5.500,– DM).
1984
- 50 Jahr-Feier: Zu diesem Anlass erhält die Wehr die Fahne, auf der unter anderem das Gemeindewappen abgebildet ist, das auf Initiative der Feuerwehr eingeführt wurde. Zudem wurde durch Wolfgang Ströh unter Mithilfe des Kameraden Johannes Nielsen und Frau Ingrid Ströh eine Chronik verfasst.
- Bedingt durch die Jubliäumsfeierlichkeiten übersteigt der Haushalt der Kameradschaftskasse 20.000,– DM.
1985
Seit 1985 in der Holtseer Wehr: LF 16-TS
- Für die Badestelle wird Rettungsgerät (Haspel und Rettungsleine) angeschafft.
- Das heutige LF 16-TS (Anschaffungspreis 250.000,– DM) ersetzt den mittlerweile 22 Jahre alten Magirus Eckhauber.
- Leistungsbewertung Bronzenes Feuerwehrbeil.
1986
- Begründung der Freundschaft zur Freiwilligen Feuerwehr Marnheim (Rheinland-Pfalz).
1987
Wehrführer Claus Arendt mit dem Silbernen Feuerwehrbeil
- Leistungsbewertung Silbernes Feuerwehrbeil.
1989
Seit 1989 in der Holtseer Wehr: LF 8
- Der amtierende Wehrführer Claus Arendt verstirbt am 6. Februar 1989.
Wolfgang Ströh wird Wehrführer.
- Das heutige LF 8 wird angeschafft (Kosten ca. 156.000,– DM). Das alte LF 8 wird an die Wehr aus Marnheim verkauft und durch die Holtseer Wehr persönlich überführt.
- Rückkauf der in Schwabe außer Dienst gestellten Schwungjuhle. Der Kaufpreis von 6000,– DM wird aus Spendengeldern und einem Zuschuss der Gemeinde aufgebracht.
- Besuch des Lenkwaffenzerstörers Mölders, dessen damaliger Kommandant Hartmut Trimpler in Holtsee wohnt.
1990
- Verlegung der Sirene von der Meierei auf die Schule.
- Robert Christophersen erhält das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber.
1991
- Installation des 25-m³-Löschwassertanks in Lehmkuhl.
1993
- Robert Christophersen erhält das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold.
- Der Schulungsraum im Gerätehaus wird für über zwei Jahre – bis zur Fertigstellung des Schulneubaus – zum Klassenzimmer.
1994
- Löschmeister Johannes Martin Ströh erhält für 40 Jahre Vorstandsarbeit als Kassenwart das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber.
- Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Feuerwehr wird über die Feierlichkeiten ein Film gedreht.
1995
- Gründung der Jugendfeuerwehr Amt Wittensee, heute Jugendfeuerwehr Am Wittensee.
1996
- 10 Jahre Freundschaft mit der FF Marnheim. Aus diesem Anlass wird von den Marnheimern unter tatkräftiger Mithilfe des Kameraden Manfred Ströh eine Chronik über die Freundschft erstellt.
2001
Heinrich Möller wird Wehrführer.
2003
Kreisbrandmeister Hans Lohmeyer gratuliert Wehrführer Heinrich Möller zur bestandenen 1. Stufe der Leistungsbewertung Roter Hahn (Foto: kas/EZ)
- Mit Hans Jepsen verstirbt das letzte noch lebende Gründungsmitglied.
- Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe 1.
2004
Bürgermeister Ulfert Geertz und Wehrführer Heinrich Möller enthüllen den Stein anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Feuerwehr (Foto: mla/EZ)
- Die Fahrzeughalle des Gerätehauses erhält einen neuen Fußboden.
- Herbert Finck und das ehemalige Vorstandsmitglied Harald Wullbieter stiften eine Sammlung von Feuerwehrmodellautos, die im Schulungsraum in einer Vitrine zu besichtigen sind.
- Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Feuerwehr stiftet die Gemeinde den Stein vor dem Gerätehaus.
2005
2006
- Das Gerätehaus erhält eine neue Küche.
- Installation eines Fax-Gerätes zur Übermittlung des Einsatzauftrags.
- Typisierungsaktion für Leukämie-kranken Kameraden aus Osterby mit den Wehren der Ämter Wittensee und Hütten.
- 20 Jahre Freundschaft mit der FF Marnheim. Aus diesem Anlass wird von den Kameraden Manfred Ströh und Heinz Barbarino die Chronik fortgeschrieben.
- Die Schwungjuhle erhält eine neue Lackierung mit originalgetreu schwarzen Kotflügeln.
2007
- Die Einsatzleitstelle in Rendsburg stellt ihren Dienst ein. Seidem wird durch die Integrierte Regionalleitstelle Mitte (IRLS Mitte) aus der Kieler Feuerwache am Westring alarmiert.
2008
- Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe 3.
2009
- Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums wird auf dem Sportplatz ein „Mitmachtag“ durchgeführt. Ein Kleinbrand in Harfe während der Veranstaltung wird von der FF Haby bekämpft.
- Abriss des alten Gerätehauses von 1950. An seiner Stelle wird in Eigenleistung ein neuer Geräteschuppen errichten, der überwiegend durch die Feuerwehr genutzt wird.
2011
- 25 Jahre Freundschaft mit der FF Marnheim.
- Der langjährige Jugendwart Manfred Ströh wird mit der Leistungsspange in Silber der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.
- Installation des 30-m³-Löschwassertanks in Hohenlieth-Bookberg