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Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Aktuell

4. Juni 2020 – Neues Katastrophenschutzfahrzeug
LF 20 KatS-SH neben dem LF 16-TS
Das neue LF KatS‑SH neben dem Vorgänger, einem LF 16‑TS Baujahr 1985

Kurz nach 19 Uhr traf das neue LF KatS‑SH aus Herbolzheim (Baden-Würtemberg) ein. Am Dienstag Morgen waren Kai-Uwe Hass, Sönke Koberg und Rolf Krabbenhöft mit weiteren Kameraden aus Schleswig-Holsteinischen Feuerwehren aufgebrochen, um fünf neue Katastophenschutzfahrzeuge in Herbolzheim beim Hersteller WISS in Empfang zu nehmen. Die ursprünglich für Anfang April vorgesehen Auslieferung hat sich aufgrund der Coronapandemie um zwei Monate verschoben.

Am Mittwoch erfolgte eine ausführliche Einweisung sowie die Übergabe, der durch das Land Schleswig-Holstein beschafften Fahrzeuge an die Wehren, die sie in ihren jeweiligen Standorten unterstellen und bei Bedarf mit Personal bestücken. Heute Morgen ging es dann ganz früh mit diesem Fahrzeug, das das 35 Jahre alte LF 16‑TS ersetzen wird, wieder nach Hause

Sobald es die Umstände zulassen, wird an dem Fahrzeug intensiv ausgebildet. Erste Einweisungen finden unter Beachtung geeigneter Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln zeitnah statt. Sobald es möglich ist, wird es auch eine Gelegenheit geben, das Fahrzeug von den Bürgern ausführlich zu begutachen und mit der Feuerwehr gebührend zu würdigen.

22. Mai 2020 – Brennende Hecke in Sehestedt
Pneumatische Sirene

Gegen 11:25 Uhr wurden wir alarmiert, weil in Sehestedt eine Hecke brannte. Wir haben Löschwasser aus dem LF 20 eingespeist und bei den Löscharbeiten unterstützt. Einige Kameraden haben Aufräum- und Sägearbeiten übernommen, teilweise unter Atemschutz. Um 13:20 Uhr waren wir am Gerätehaus wieder einsatzbereit.

27. April 2020 – Brennende Doppelhaushälfte im Kastanienhof
Pneumatische Sirene
Flammen schlagen aus dem brennenden Gebäude Öffnen des Dachs

Um 6:45 Uhr wurden wir alarmiert, weil eine Doppelhaushälfte im Kastanienhof brannte. Bei unserem Eintreffen schlugen Flammen aus den Fenstern und das Feuer war bereits in die Dachkonstruktion gelaufen. Der Bewohner hat sich selbst in Sicherheit bringen können, musste aber mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wurden durch die Wehren aus Gettorf, Haby und Sehestedt unterstützt. Um 10 Uhr konnten wir die Einsatzstelle verlassen. Während die eine Doppelhaushälfte total beschädigt ist, konnte die andere Hälfte soweit gerettet werden, dass die Bewohner nach einigen Reparaturarbeiten ihre Wohnung wieder nutzen können.

Um 14:40 Uhr wurden wir dann noch einmal zu Nachlöscharbeiten gerufen. In der zerstörten Hälfte glomm ein Papierstapel vor sich hin, der zerteilt und abgelöscht werden musste.

21. April 2020 – Brennender Jagdsitz zwischen Harzhof und Hoffungsthal
Pneumatische Sirene

Kurz nach 22 Uhr wurden wir zu einem Feuer nach Harzhof alarmiert. Wir wurden vom Hof zur Einsatzstelle, die sich zwischen Harzhof und Hoffungsthal befand, geführt. Dort brannte ein Jagdsitz. Nach anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

21. April 2020 – Brennender Baumstumpf in Neuholtsee
Pneumatische Sirene

Um 18:25 Uhr wurden wir zu einem Feuer in Neuholtsee alarmiert. Dort brannte ein Baumstumpf, der von uns gelöscht wurde. Nach einer halben Stunde konnten wir die Einsatzstelle verlassen.

4. April 2020 – Ausgelaufene Betriebsstoffe
Digitaler Funkmeldeempfänger

Kurz nach 20 Uhr wurden wir alarmiert, weil im Bereich der Einmündung Sehestedter Straße / Habyer Straße Betriebsstoffe (vermutlich Diesel) ausgelaufen war. Die Polizei war bereits vor Ort. Wir streuten den Bereich mit Bindemittel ab und nahmen es anschließend wieder auf.

7. März 2020 – Feuerwehrball

Drei ältere Damen bessern ihre Rente durch regelmäßige Banküberfälle auf. Dies ist die Ausgangslage für das Theaterstück „Banköverfall mit Rollator“, das die Theatergruppe der Feuerwehr zu Beginn des Feuerwehrballs aufführt. Und dann kommt ein richtiger Verbrecher dahinter. Mehr soll nicht verraten werden, weil die Truppe rund um „Toseggersch“ Thordis Makoben das Stück am 13. März um 19:30 Uhr noch einmal aufführt, wiederum im „Santorini“ in Revensdorf. Neben Thordis waren Doris Jöhnk, Jutta Sellmer, Silke Stock, Tobias Koberg, Mirko Krabbenhöft und Timo Ströh mit von der Partie. Das Publikum hatte seinen Spaß und die Theatertruppe offensichtlich auch.

Nachdem die Tombola aufgelöst war, wurde zur Musik von „Mamaloo“ mit Nico Valente bis in die späte Nacht gefeiert.

Ein großer Dank geht in die Tombolaspender. Ohne die Tombola wäre der Ball in dieser Form nicht durchführbar. Vielen Dank auch an den Festausschuss um Oliver Koll für die Organisation und an Hans-Jürgen Burchardt, der kurzfristig den Fahrdienst übernommen hat.

7. Februar 2020 – Jahreshauptversammlung

Um 19:30 eröffnete Wehrführer Kai-Uwe Haß die diesjährige Jahreshauptversammlung und begrüßte Bürgermeister Jens-Peter Frank, die erschienen Gemeindevertreter, Pastorin Johanna Zedlitz, den Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands und stellvertretenden Amtswehrführer Claus Henning, Jugendwart Thomas Bartels, die Abordnungen der Feuerwehren Gettorf, Haby und Sehestedt, die zahlreichen fördernden Mitglieder, die Ehrenmitglieder – unter ihnen Ehrenbürgermeister Ulfert Geertz und die Ehrenwehrführer Wolfgang Ströh und Heinrich Möller – sowie die aktiven Kameraden. Im Anschluss hielt er einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Die Einsatzzahlen waren unverändert und es gab keine schwierigen Einsätze zu verzeichen

Höhepunkte des Jahres waren der Besuch der Marnheimer Kameraden und die Indienststellung des neuen Löschfahrzeugs, mit dem die Wehr sehr zufrieden ist. Neben den vielen kulturellen Veranstaltungen an denen sich die Feuerwehr beteiligt hat, fand letztes Jahr auch wieder das Volkswandern statt. Da die Teilnehmerzahl auf einem enttäuschend niedrigen Stand angekommen war, wird es in diesem Jahr nicht wieder stattfinden.

Kai-Uwe Haß, Manfred Höhl Stefan Schmidt, Michael Schubert und Dennis Haß (v. l.)
Wehrführer Kai-Uwe Haß mit Manfred Höhl (Ehrenabteilung) und den Beförderten Stefan Schmidt, Michael Schubert und Dennis Haß (v. l.)
Knud Nielsen, Oliver Koll, Rolf Möller und Michael Möller (v. l.)
Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande in Silber: Knud Nielsen, Oliver Koll, Rolf Möller und Michael Möller (v. l.)
Klaus Haß
Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande in Gold: Klaus Haß
Heinz Zoike (links) und Horst Hollm (rechts)
Dienstzeitabzeichen: Heinz Zoike (links, 70 Jahre) und Horst Hollm (rechts, 60 Jahre)

Jugendwart Thomas Bartels berichtete aus der Jugendwehr und gab einen Ausblick auf dieses Jahr. Die Jugendfeuerwehr feiert im September oder Oktober ihr 25-jähriges Bestehen. Das Amtszeltlager mit den Jugendfeuerwehren Hüttener Berge und Owschlag-Norby-Brekendorf im Sommer findet dieses Jahr erstmals in Grömitz statt.

Bürgermeister Jens-Peter Frank bedankte sich bei die Wehr für ihre Einsatzbereitschaft und die geleistete Arbeit. Mit dem neuen Fahrzeug sei eine Lücke geschlossen worden, die seit ein paar Jahren klaffte. Noch in der Versammlung unterzeichnete er die Vereinbarung mit dem Kreis über die Überlassung des neuen Katastophenschutzfahrzeugs LF KatS-SH, das Anfang April in Herbolzheim (Baden-Würtemberg) abgeholt wird und das 35 Jahre alte LF 16-TS ersetzt. (Einen ersten Eindruck von den neuen Katastrophen­schutz-Fahrzeugen gibt es auf der Homepage des Herstellers WISS.)

Claus Henning überbrachte die Grüße der Kreiswehrführung und des Verbandes sowie die Grüße der Amtswehrführung. Neben einem Rückblick auf das Geschehen in Kreis und Amt gab er einen Ausblick auf das neue Jahr. Mit den Worten „Für jeden von uns ist es selbstverständlich, sich in seinem Pkw anzuschnallen. Warum tun wir dies nicht auch im Feuerwehrauto?“ forderte er die Kameraden auf, sich auch in den Feuerwehrfahrzeugen anzuschnallen, um bei einem Unfall schwere Verletzungen zu vermeiden. Der stellvertrende Habyer Wehrführer Gösta Jöhnk überbrachte die Grüße der Wehren aus Gettorf, Haby und Sehestedt und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahres. Pastorin Zedlitz freute sich, wieder bei der Holtseer Wehr zu sein und bot ihre Hilfe an, falls es einmal Einsätze geben sollte, die die Kameraden psychisch belasten.

Als Gruppenführer der 2. Gruppe wurde Sönke Marten, der das Amt seit 24 Jahren ausübt, bestätigt. Neuer Funkwart ist Maximilian Jacobsen der Daniel Ströh ablöst. Wehrführer Kai-Uwe Haß dankte Daniel für die in 13 Jahren geleistete Arbeit. Neu in die Wehr aufgenommen wurde Malte Schütt und aus der Jugendfeuerwehr wurde Linus Erichsen übernommen. Julian Haß und Tobias Koberg wurden nach ihrem Anwärterjahr endgültig aufgenommen und zum Feuerwehrmann befördert. Die Kameraden Stefan Schmidt und Michael Schubert wurden zum Hauptfeuerwehrmann mit drei Sternen befördert und Dennis Haß nach den absolvierten Gruppenführerlehrgängen zum Löschmeister.

Claus Henning zeichnete die Kameraden Oliver Koll, Michael Möller, Rolf Möller und Knud Nielsen für 25-jährige treue Pflichterfüllung im aktiven Feuerwehrdienst zum Schutz von Mensch und Umwelt mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber am Bande aus. Die gleiche Auszeichnung wurde auch Klaus Haß verliehen, allerdings in Gold für 40 Jahre. Horst Hollm wurde mit dem Dienstzeitabzeichen für 60 Jahre Mitgliedschaft und Heinz Zoike für 70 Jahre ausgezeichnet. In die Ehrenabteilung wurde Manfred Höhl verabschiedet.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Hannes Benn für den Besuch durch Kai-Uwe Haß und Michael Möller bei der Versammlung in Basthorst und für die dort überreichten Präsente.

31. Januar 2020 – Überraschung in Basthorst
Hannes Benn
Hannes Benn (Foto: M. Möller)

Vor einiger Zeit war unsere Kamerad Hannes Benn nach Basthorst bei Schwarzenbek in den Kreis Herzogtum Lauenburg gezogen, weil er in der Nähe einen neuen Arbeitsplatz gefunden hatte. Hannes ist in Basthorst in die Feuerwehr eingetreten und dort letztes Jahr zum Wehrführer gewählt worden. Er ist jedoch immer noch Zweitmitglied unserer Wehr, weil er zu immer noch häufig in Holtsee ist. Hannes war vor 25 Jahren in unsere Feuerwehr eingetreten und damit stand für ihn die Auszeichnung mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber am Bande an.

Wehrführer Kai-Uwe Haß hat sich dann mit dem Kameraden Michael Möller auf den Weg nach Basthorst zur Jahreshauptversammlung der dortigen Feuerwehr gemacht. Aufgrund von Straßensperrungen kamen die beiden mit der leichten Verspätung von einer Minute in Basthorst an, wo sie vom stellvertretenden Wehrführer empfangen wurden und zum Beginn der Versammlung den Saal betreten konnten. Hannes, der von diesen Gästen nichts wusste, zeigte sich sichtlich überrascht.

Da Hannes die ersten Lehrgänge erfolgreich absolviert hat, wurde er im Laufe der Versammlung vom stellvertretenden Kreiswehrführer Torsten Möller zum Oberlöschmeister befördert. Torsten nahm dann auch die Auszeichnung mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen für 25 Jahre treue Pflichterfüllung im aktiven Feuerwehrdienst zum Schutz von Mensch und Umwelt vor. Wehrführer Kai-Uwe Haß überreichte Hannes den Ehrenteller der Gemeinde Holtsee und einen Präsentkorb der Holtseer Feuerwehr als Dankeschön für die in seiner alten Heimatgemeinde geleisteten Dienste.

23. November 2019 – Alarmübung
Pneumatische Sirene

Um 7:36 Uhr wurden wir zu einem Feuer nach Groß Wittensee alarmiert. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass es sich um eine Alarmübung handelte. Bei dem angenommenen Szenario war es zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen gekommen, deren Insassen eingeklemmt und nicht ansprechbar waren. Diesen Einsatz haben die Wehren Groß Wittensee, Norby und Owschlag abgearbeitet.

Weiterhin wurde angenommen, dass ein in der Nähe wohnender Hofbesitzer in einem Wirtschaftsgebäude den Ofen angemacht hatte und zur Unfallstelle gelaufen ist, ohne vorher die Ofentür zu verschließen. Dadurch ist ein Feuer entstanden, woraufhin Damendorf, Osterby, Haby, Sehestedt und wir alarmiert wurden. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erhielten wir den Auftrag, Atemschutzgeräteträger abzustellen und eine zweite Wasserversorgung von einem Löschteich eines benachbarten Hofs aufzubauen.

11. November 2019 – Fehlalarm
Pneumatische Sirene

Kurz nach 11 Uhr löste die Brand­melde­anlage (BMA) im Verpackungs­mittel­lager der Käserei einen Alarm aus. Ursache war Staub, der beim Fegen entstanden war. Nach dem Rücksetzen der BMA war der Einsatz für uns und die mitalarmierte Wehr aus Haby beendet.

30. Oktober 2019 – Türöffnung
Digitaler Funkmeldeempfänger

Gegen 17:30 Uhr wurden wir zu einer Türöffnung nach Mierensiek alarmiert. Eine Person war gestürzt und konnte dem Rettungsdienst die Tür nicht öffnen. Auf der Anfahrt hat uns die Leitstelle informiert, dass wir nicht mehr benötigt werden, sodass wir den Einsatz abbrechen konnten.

4. Oktober 2019 – Herzlichen Glückwunsch!
Mirko und Ellen

Nachdem die frisch vermählten Mirko und Ellen Krabbenhöft mit einer Kutsche zur Eiderhufe gefahren wurden, mussten sie vor der großen Feier noch durch das Spalier der Holtseer Feuerwehrkameraden, die die frisch Verheirateten dann auch noch vor eine Herausforderung stellten: Jeder musste einen Golfball durch einen C-Schlauch befördern und der Schnellere soll dann in der Ehe das sagen haben. Mirko, der viel Jahre in der Jugendfeurwehr aktiv war, konnte sich schnell einen Vorsprung erarbeiten, aber mit Hilfe der Feuerwehrkameraden (und einer gewissen Galanterie von Mirko) konnte Ellen den Vorsprung aufholen und knapp vor Mirko das Ziel erreichen. Von dieser Stelle aus noch einmal die herzlichsten Glückwünsche und alles Gute für die Zukunft.

10. September 2019 – Feuer in Mülltonne
Pneumatische Sirene

Gegen 22:45 Uhr wurden wir zu einem Feuer in einer Mülltonne in die Straße Am Hang alarmiert. Bei unserem Eintreffen war das Feuer bereits durch eine Anwohnerin gelöscht worden. Wir führten eine Nachkontrolle und Nachlöscharbeiten durch. Kurz nach 23:30 Uhr war der Einsatz beendet.

28. Juli 2019 – Baum auf Straße
Digitaler Funkmeldeempfänger

Um 17:20 Uhr wurden wir wegen eines umgestürzten Baumes in den Harzhofer Weg alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich der Baum als ein herabgefallener Ast heraus. Dieser war bereits durch einen Landwirt händisch von der Straße entfernt worden. Auf Anforderung der Polizei wurde der Ast dann noch zerkleinert. Nach dreißig Minuten war der Einsatz beendet.

18. Juni 2019 – Baum auf Straße
Digitaler Funkmeldeempfänger

Um 16:40 Uhr wurden wir alarmiert, weil Höhe Hohenholm die Spitzen eines umgestürzten Baumes auf der Straße lagen. Nach wenigen Minuten war die Straße frei und wir konnten wieder einrücken.

4. Juni 2019 – Feuer mit starker Rauchentwicklung in Harzhof
Pneumatische Sirene

Kurz nach 15:10 Uhr wurden wir wegen einer starken Rauchentwicklung und vermutetem Feuer nach Harzhof alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass Buschwerk verbrannt wurde. Da der Eigentümer das Feuer mittels Frontlader und Erde bereits eingedämmt hatte, war kein Eingreifen erforderlich.

2. Juni 2019 – Besuch aus Marnheim

Eigentlich war der Besuch der Marnheimer Feuerwehrkameraden in Holtsee für das letzte Jahr geplant. Doch aus den verschiedensten Gründen war die Teilnehmerzahl so gering, dass dies den Aufwand nicht mehr rechtfertigte. Daher wurde die Reise aus der Pfalz nach Holtsee auf dieses Jahr verschoben und diesmal kamen genug Mitfahrer zusammen, sodass der Bus nach einem Abstecher auf die Hamburger Reeperbahn am späten Nachmittag bei uns eintraf. Mit großem Hallo wurden die bekannten Gesichter, aber auch einige neue Besucher begrüßt. Am Abend traf sich dann ein Teil beim Griechen in Revensdorf, der andere Teil tauschte zu Hause bei den Gastgebern aus, was sich die letzten Jahre ereignet hat.

Am Sonnabend Morgen ging es mit dem Bus über die alte Bundesstraße nach Flensburg zu einer Stadtführung. Nachdem man sich anschließend von der Qualität der Biere in Hansens Brauerei überzeugt hatte, wurde mit dem Schiff die Flensburger Förde mit den Ochseninseln erkundet. Von Glücksburg ging es dann mit dem Bus über Kappeln wieder zurück nach Holtsee. Der Tag klang mit Gegrilltem und allerlei Getränken beim Kameradschaftsabend in der Eiderhufe aus.

Der Sonnabend begann auf der Norddeutschen Pflanzenzucht. Sönke Marten präsentierte den Betrieb, dem er selber mittlerweile über 30 Jahre angehört und schilderte den Wandel von einem kleinen Saatzuchtbetrieb zu einem weltweit agierenden Unternehmen. Dazu gab es die Gelegenheit, einige Teile des Betriebs zu besichtigen. Am Nachmittag stand wie immer ein Wettbewerb auf dem Plan. Eigentlich sollte vor vier Jahren schon das traditionelle Schießen durch Boßeln abgelöst worden. Damals musste wegen des Wetters aber kurzfristig umdisponiert werden. Aber diesmal hat es geklappt und so rollten die Boßelkugeln vom „Alten Amt“ im Achterweg durch den Wald bis zur Badestelle. Und es kam, wie es kommen musste: Obwohl die Marnheimer zwei Mannschaften bildeten und die Holtseer nur eine, lag die Holtseer Mannschaft doch wieder vor den Marnheimern, sodass der Wanderpokal in Holtsee bleiben konnte. Und nein, wir haben nicht geübt.

Der Tag und damit der Besuch klang dann mit einem lockeren Treffen am Gerätehaus aus. Für ein großes Hallo sorgte Thomas Sturm, der früher selber Mitglied der Feuerwehr Marnheim war und 2004 den Besuch auf der Air Base Ramstein organisiert hatte. Da er mittlerweile in Eckernförde bei der Stützpunktfeuerwehr der Marine arbeitet, war dies eine gute Gelegenheit, die alten Kameraden wiederzusehen. Hannes Nielsen hielt eine Rückblick auf die 33 Jahre währende Partnerschaft der Wehren und hatte dafür eine Diaschow mit rund 600 Bildern vorbereitet. Die Jüngeren zog es dann noch zur Scheunenfete nach Bünsdorf, sodass für einige die Nacht dann erst in den frühen Morgenstunden zu Ende war.

Vielen Dank an alle Gastgeber, Organisatoren, Helfer, eben alle, die mit ihre kleineren und größeren Beiträgen zum Gelingen dieser drei Tage beitragen haben.

23. Mai 2019 – Türöffnung
Digitaler Funkmeldeempfänger

Gegen 9:55 Uhr wurden wir zu einer Türöffnung in den Kiek Ut alarmiert. Bei unserem Eintreffen hatte der Rettungsdienst bereits Zugang zur Wohnung, sodass wir wieder abrücken konnten.

4. Mai 2019 – Übergabe des LF 20
LF 20 mit Girlande

Nachdem seit 10 Uhr das Feuerwehrorchester Borgstedt die Anwesenden unterhalten hatte, begrüßte Wehrführer Kai-Uwe Haß die Gäste aus der Politik, die Feuerwehrkameraden der eigenen und umliegenden Wehren, Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie zahlreiche Bürger, die sich eingefunden hatten. Anschließend hielt Kai-Uwe Haß einen Rückblick auf die Beschaffung des neuen Fahrzeugs und bedankte sich bei den beteiligten Kameraden und den Gemeindevertretern für die Unterstützung.

Von der Gemeinde überbrachte Mirko Harfenmeister, der Bürgermeister Jens-Peter Frank vertrat, die Grüße, verbunden mit der Hoffnung, dass das Fahrzeug möglichst wenig gebraucht wird, zumindest nicht in realen Einsätzen. Der Kreisfeuerwehrverband wurde durch den stellvertretenden Kreiswehrführer Fritz Kruse vertreten. Dieser überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Verbandes und des Vorstands und legte dar, dass die gut 100 000 Euro, mit denen das Fahrzeug vom Kreis gefördert wurde, gut angelegtes Geld sind und den Brandschutz und die Hilfeleistung im ländlichen Raum ein Stück weit verbessert. Schließlich überbrachte Amtswehrführer Frank Schröder die Grüße der Amtsfeuerwehren.

Anschließend ließ Wehrführer Kai-Uwe Haß die Wehr antreten und nach einer Segnung der Mannschaft und guten Wünschen für die Kameraden und ihr Gerät durch Pastorin Zedlitz konnte Mirko Harfenmeister den symbolischen Schlüssel an den Wehrführer übergeben, der diesen dann an den Gerätewart Mirko Krabbenhöft weiterreichte, mit dem Wunsch, dass dieses Fahrzeug 20, 25 oder gar 30 Jahre halten möge.

Bevor es dann ein gemeinsames Essen gab, bestand ausreichend Gelegenheit, das Fahrzeug von allen Seiten zu begutachten und sich über die Vorzüge und Besonderheiten dieses Fahrzeugs auszutauschen. So verfügt dieses Löschgruppenfahrzeug 20 über einen mit 3000 Litern Fassungsvermögen ungewöhnlich großen Löschwassertank. Neben modernen Pumpen und einem neuen größeren Stromerzeuger, sind im Fahrzeug ein Rettungsbrett, eine Schleifkorbtrage, eine Rettungssäge, mit der auch moderne Sandwichplatten geschnitten werden können, eine Wärmebildkamera, ein Lichtmast, Winkelschleifer, Säbelsäge und ein Überdrucklüfter verlastet, sowie ein Schnelleinsatzzelt, dass sowohl als Regen- wie auch als Sonnenschutz für Verletzte aber auch für die eigenen Kameraden genutzt werden kann (weitere Details).

5. März 2019 – Baum auf Straße
Digitaler Funkmeldeempfänger

Um 1:15 Uhr wurden wir zu einem umgestürzten Baum im Harzhofer Weg alarmiert. Gegen 3 Uhr war der Baum mit der Kettensäge so weit zerkleinert und mittels Traktor und Frontlader beiseite geräumt, dass die Straße wieder passierbar war.

2. März 2019 – Feuerwehrball

Rappelvoll war der Saal im Santorini, als „dat Schwiegermonster“ die Bühne betrat bzw. hereinrollte. Die gehbehinderte Paula (gespielt von Jutta Sellmer) muss zu ihrer Tochter Waltraut (Tordis Makoben) und ihrem Schwiegersohn Kurt (Mirko Krabbenhöft) ziehen. Paula und Kurt verstehen sich – vorsichtig ausgedrückt – nicht besonders gut, was darin gipfelt, dass allerlei Versuche unternommen werden, sie zu beseitigen. Dabei muss Kurts Freund Siggi (Timo Ströh) tatkräftig unterstützen. Aber irgendwie trifft es immer Sabine (Jessica Krabbenhöft), die andere Tocher von Paula, auf die Siggi ein Auge geworfen hat. Und dann ist da noch Peter (Hannes Ströh), der sich mit Paula eigentlich immer gut verstanden hat … Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, da die Theatergruppe das Stück am 9. März um 19 Uhr noch einmal im Santorini in Revensdorf aufführt. Vielen Dank an die Theatergruppe um „Regisseursch un Toseggersch“ Silke Stock.

Im Anschluss wurde die Tombola aufgelöst. Der Festausschuss um Oliver Koll hatte sich schwer ins Zeug gelegt und in der Umgebung einhundert Spenden eingeworben. Den Spendern ganz herzlichen Dank für die tolle Preise.

Nach einer kurzen Umbaupause spielte die Band Top UNION auf und sorgte sofort für allerbeste Stimmung im Saal und eine volle Tanzfläche. In einer Pause ergriff Wehrführer Kai-Uwe Haß das Wort und überreichte den beiden Kameraden Heinrich Möller und Manfred Ströh, die zum Jahresende in die Ehrenabteilung gewechselt sind, ein Präsent der Feuerwehrkameraden. Auch Mirko Harfenmeister, der den Bürgermeister vertrat, nutzte die Gelegenheit und überreichte der Wehr die Nummernschilder des alten LF 8, das mittlerweile verkauft ist. Zudem erhielt Hannes Ströh ein Präsent für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Anschließend wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert. Vielen Dank an den Festausschuss für die Organisation dieses tollen Festes. Ein großes Dankeschön geht auch den Kameraden Rolf Möller, der mal wieder den Fahrdienst übernommen hat.

27. Februar 2019 – Hendrik Tietje befördert

Der frischgewählte Gruppenführer Hendrik Tietje wurde bei der Wehrführerdienstversammlung des Amtes Hüttener Berge in Lehmsiek durch Kreisvorstandsmitglied Claus Henning zum Oberlöschmeister befördert.

3. Februar 2019 – Verdacht auf hilfelose Person
Digitaler Funkmeldeempfänger

Um 15 Uhr wurden wir nach Hohenlieth alarmiert; zwei Personen waren von Nachbarn länger nicht gesehen worden. Für den Rettungsdienst wurde die Tür geöffnet. Im Haus wurde niemand aufgefunden. Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben wurde, rückten wir wieder ein.

1. Februar 2019 – Jahreshauptversammlung

Um 19:30 Uhr begrüßte Wehrführer Kai-Uwe Haß die erschienen Gemeindevertreter, den stellvertretenden Bürgermeister Mirko Harfenmeister, Pastorin Johanna Zedlitz, Ehrenbürgermeister Ulfert Geertz, den Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes und stellvertretenden Amtswehrführer Claus Henning, die Abordnungen der Feuerwehren aus Gettorf, Haby und Sehestedt, Jugendwart Thomas Bartels, die fördernden Mitglieder, die Ehrenmitglieder darunter Ehrenwehrführer Heinrich Möller und die aktiven Kameraden.

In seinem Jahresbericht ging der Wehrführer auf die technischen Hilfeleistungen (RTW festgefahren, Farbe im Regenwasserrückhaltebecken und Pkw im Graben) und die drei Brandeinsätze (Goosefeld mit Einsatzabbruch auf Anfahrt, Heckenbrand in Mierensiek und Schornsteinbrand in Neuholtsee) ein. Besondere Erwähnung fanden die Amtsübung in Holzbunge, die hervorragend vorbereitet war, und die Katastrophenschutzübung, bei der es viel Neues zu lernen gab.

Kai-Uwe Haß dankte der Gemeindevertretung für die Unterstützung bei der Beschaffung des neuen LF 20, insbesondere dass die Wehr freie Hände bei der Ausstattung des Fahrzeugs hatte, sodass dieses die Bedürfnissen der Wehr voll und ganz erfüllt. Weiterer Dank galt den Kameraden Oliver Koll und Stefan Schmidt, die eine Getränkekühlschrank gespendet haben, nochmal Stefan Schmidt, der neue Verlängerungskabel gespendet hat, und schließlich Tobias Stock, dem Sohn des letzten Jahres verstorbenen Kameraden Michael Stock und jetziger Inhaber der Firma Baltic Social Consult, die Totmannmelder im Wert von 700 Euro gespendet hat, sowie einigen Geldspendern.

In seinem Bericht aus der Jugendfeuerwehr dankte Thomas Bartels den Holtseer Kameraden für die Unterstützung, insbesondere Kai-Uwe Haß, der beim Berufsfeuerwehrtag persönlich unterstützt hat. Mirko Harfenmeister, der den Bürgermeister vertrat, dankte insbesondere den Arbeitgebern, dass diese die Feuerwehrangehörigen freistellen. Nur so könne schnell geholfen und Schlimmeres verhindert werden. Claus Henning übermittelte die Grüße der Amts- und Kreiswehrführung und berichtete von der Mitgliederentwicklung im Amt, sowie über die Pläne zum Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Räumlichkeiten des Löschzugs Gefahrgut. Er forderte, ebenso wie auch Kai-Uwe Haß, zum Besuch der Nordmarkhallenkonzerte auf. Christian Gothmann überbrachte die Grüße der Wehren aus Gettorf, Haby und Sehestedt.

Kai-Uwe Haß wurde anschließend einstimmig mit einer Enthaltung wieder zum Wehrführer gewählt. Nachfolger von Martin Ströh als Gruppenführer der 1. Gruppe wurde Hendrik Tietje. Sein Stellvertreter wurde Andre Koberg, der bisher stellvertretender Gruppenführer der 2. Gruppe war. Sein Nachfolger wurde Dennis Haß.

Heinrich Möller, Manfred Ströh, Kai-Uwe Haß, Olaf Suhr, Johannes Ströh
Von links: Heinrich Möller und Manfred Ströh wechseln in die Ehrenabteilung; wiedergewählt: Wehrführer Kai-Uwe Haß; übernommen: Olaf Suhr, Brandschutzehrenzeichen in Gold: Johannes Ströh

Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Julian Haß und Tobias Koberg, übernommen wurde Olaf Suhr, der dann auch zum Feuerwehrmann befördert wurde. Leon Becker, Oliver Hein und Maximilian Jacobsen wurden zu Oberfeuerwehrmännern, Dennis Haß und Rolf Krabbenhöft zu Hauptfeuerwehrmännern mit drei Sternen sowie Mirko Krabbenhöft und Daniel Ströh zu Löschmeistern befördert. Für 10 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Leon Becker und Stefan Schmidt geehrt.

Schließlich bat Kreisvorstandsmitglied Claus Henning den Kameraden Johannes Heinrich Ströh nach vorne. Hannes, wie er von allen genannt wird, wurde mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande für 40-jährige treue Pflichterfüllung im aktiven Feuerwehrdienst zum Schutz von Mensch und Umwelt ausgezeichnet.

Zum Abschluss bedankte sich Wehrführer Kai-Uwe Haß mit je einer Urkunde bei Heinrich Möller und Manfred Ströh, die in die Ehrenabteilung wechseln, und bei Martin Ströh, der 18 Jahre Gruppenführer war. Etwa Besonderes hatte Kai-Uwe Haß für seinen Stellvertreter Sönke Koberg. Sönke hat sehr viel Zeit und Mühe in die Beschaffung des neuen Fahrzeugs investiert, zum Dank überreichte Kai ihm im Namen der Kameraden eine Reisegutschein.

6. Januar 2019 – Neues Löschfahrzeug
LF 20 Rohbauabnahme
Bürgermeister Jens-Peter Frank freut sich mit Wehrführer Kai-Uwe Haß und Stellvertreter Sönke Koberg über das neue LF 20

Um 11 Uhr begrüßte Wehrführer Kai-Uwe Haß die Bürgermeister der Gemeinde Holtsee, die Ehrenmitglieder, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die aktiven Kameraden sowie die Partnerinnen und Kinder, die zur Besichtigung des neuen Fahrzeugs zahlreich erschienen waren. Das LF 20 traf gestern nach einer Zwischenübernachtung um 17 Uhr in Holtsee ein und wurde noch einmal gewaschen, damit es heute blitzblank begutachtet werden konnte.

Nun hat auch Holtsee als letzte Feuerwehr im Amt Hüttener Berge ein wasserführendes Fahrzeug. Mit einem Löschwassertank von 3000 Litern, Überdrucklüfter, Sprungretter, Schleifkorbtrage, Schnelleinsatzzelt, Tauchpumpe, Säbelsäge, Rettungssäge, Wärmebildkamera und vielen weiteren Ausstattungsmerkmalen stellt es eine erhebliche Verbesserung der Schlagkraft in Holtsee und den Umlandgemeinden dar.

Bei Kartoffelsalat und Würstchen dankte Wehrführer Kai-Uwe Haß dem Festausschuss für die Organisation des heutigen Zusammentreffens und seinem Stellvertreter Sönke Koberg und den anderen Kameraden für die geleistete Arbeit bei der Beschaffung des Fahrzeugs. Nun heißt es üben, üben, üben, damit das Fahrzeug und seine Ausstattung im Einsatz sicher beherrscht wird. Am 4. Mai wird es bei einer Feier dann offiziell übergeben.

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